Berufe
Berufsbild Elektroinstallateur
Im Handwerk ist meist die Installation in Gebäuden Gegenstand der Tätigkeit, wobei in der Industrie eher Arbeiten in der Lehrwerkstatt üblich sind.
Den Beruf Elektroinstallateur gibt es an sich nicht mehr man nennt den Ausbildungsberuf inzwischen Elektroniker für Energie und Gebäudetechnik.
Die Änderung der Berufsbezeichnung ist heutzutage üblich. Im Allgemeinen wurden ausschließlich die Berufsbezeichnung geändert, ein Elektroniker für Energie u. Gebäudetechnik übernimmt aber immer noch die gleichen Aufgaben wie ein Normaler Elektriker.
Typische Arbeiten die Neben der Elektroinstallation ausgeführt werden sind z.B. Brandmelder installieren, EDV Verkabelung und Automatisierungstechnik zu installieren.
Gerade in Zeiten der Energiewende wird jede Menge Personal im Bereich der Elektrotechnik benötigt , durch den Ausstieg aus der Atomenergie sind jede Menge Umbauarbeiten geplant, gerade in der Elektrobranche wird eigentlich stets viel Personal gesucht.
Als Elektroniker für Energie und Gebäudetechnik hat man nach der Ausbildung jede Menge Chancen auf Weiterbildung, hier ist beispielsweise eine Weiterbildung als Elektromeister oder Techniker möglich.
Die Ausbildung findet Dual statt, Theorie in der Schule, Praxis im Betrieb .
Das erste Ausbildungsjahr findet ausschließlich in der Schule statt. Danach erfolgt Blockunterricht bis zur Prüfung. Im Lehrplan sind auch Überbetriebliche Weiterbildungen in der Handwerkskammer vorhanden. Diese beinhalten sowohl praktisches Wissen wie auch Theoretische Kenntnisse um das Ausbildungsziel des Elektronikers für Energie u. Gebäudetechnik zu erreichen. Die Überbetrieblichen Weiterbildungen sind weitgehend auch für Fertigkeiten und Kenntnisse zuständig die im Handwerksbetrieb nicht Vermittelt werden können, da die Elektrobranche ziemlich breit gefächert ist.
Die Ausbildungszeit beträgt 3,5 Jahre.
